IN FERNEM LAND

SALZBURG 2012: MATTHIAS GOERNE CANTA SCHUBERT AMB ORQUESTRA


Foto Salzburg Festival, © Silvia Lelli

4 dies abans del memorable liederabend que el baríton alemany Matthias Goerne ens va oferir a la Schubertíada de Vilabertran, va participar en un concert del Festival de Salzburg 2012 cantant Schubert, però aquest cop acompanyat per la NDR Sinfonieorchester, dirigida per Christoph Eschenbach.

En el concert també es va interpretar Drei Orchesterstücke op. 6, d’Alban Berg i Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne de Bernd Alois Zimmermann, però jo avui no us vull atabalar gaire i us vull oferir la intervenció de Goerne interpretant els lieders de Schubert, que com us podeu imaginar i encara que molts els preferiu en la versió original per a piano, no deixen de ser un goig que no us podeu perdre.

Els lieds escollits van ser:

Franz Schubert:
An Sylvia (orch.von unbekanntem Autor)
Memnon (orch.von Johannes Brahms)
Gruppe aus dem Tartarus (orch.von Johannes Brahms)
Der Wegweiser (orch.von Anton Webern und Matthias Goerne)
Tränenregen (orch.von Anton Webern)
Erlkönig (orch.von Max Reger)

Com que no són molts, us els faré escoltar tots, si voleu és clar i a sota us deixo l’habitual enllaç per baixar-vos l’àudio.

Comencem:

An Sylvia, amb text de William Shakespeare i orquestrada pel mateix Schubert

Was ist Silvia, saget an,
Daß sie die weite Flur preist?
Schön und zart seh ich sie nahn,
Auf Himmelsgunst und Spur weist,
Daß ihr alles untertan.

Ist sie schön und gut dazu?
Reiz labt wie milde Kindheit;
Ihrem Aug’ eilt Amor zu,
Dort heilt er seine Blindheit
Und verweilt in süßer Ruh.

Darum Silvia, tön, o Sang,
Der holden Silvia Ehren;
Jeden Reiz besiegt sie lang,
Den Erde kann gewähren:
Kränze ihr und Saitenklang!

Memnon, amb text de Johann Baptist Mayrhofer i orquestrada per Johannes Brahms

Den Tag hindurch nur einmal mag ich sprechen,
Gewohnt zu schweigen immer und zu trauern:
Wenn durch die nachtgebor’nen Nebelmauern
Aurorens Purpurstrahlen liebend brechen.

Für Menschenohren sind es Harmonien.
Weil ich die Klage selbst melodisch künde
Und durch der Dichtung Glut das Rauhe ründe,
Vermuten sie in mir ein selig Blühen.

In mir, nach dem des Todes Arme langen,
In dessen tiefstem Herzen Schlangen wühlen;
Genährt von meinen schmerzlichen Gefühlen
Fast wütend durch ein ungestillt Verlangen:

Mit dir, des Morgens Göttin, mich zu einen,
Und weit von diesem nichtigen Getriebe,
Aus Sphären edler Freiheit, aus Sphären reiner Liebe,
Ein stiller, bleicher Stern herab zu scheinen.

Gruppe aus dem Tartarus amb text de iedrich von Schiller i orquestrada per Johannes Brahms

Horch – wie Murmeln des empörten Meeres,
Wie durch hohler Felsen Becken weint ein Bach,
Stöhnt dort dumpfigtief ein schweres, leeres
Qualerpreßtes Ach!

Schmerz verzerret
Ihr Gesicht, Verzweiflung sperret
Ihren Rachen fluchend auf.
Hohl sind ihre Augen, ihre Blicke
Spähen bang nach des Cocytus Brücke,
Folgen tränend seinem Trauerlauf.

Fragen sich einander ängstlich leise,
Ob noch nicht Vollendung sei!
Ewigkeit schwingt über ihnen Kreise,
Bricht die Sense des Saturns entzwei.

Der Wegweiser amb text Wilhelm Müller i orquestració d’Anton Webern i Matthias Goerne

Was vermeid’ ich denn die Wege,
Wo die ander’n Wand’rer gehn,
Suche mir versteckte Stege
Durch verschneite Felsenhöh’n?

Habe ja doch nichts begangen,
Daß ich Menschen sollte scheu’n, –
Welch ein törichtes Verlangen
Treibt mich in die Wüstenei’n?

Weiser stehen auf den [Strassen]1,
Weisen auf die Städte zu,
Und ich wand’re sonder Maßen
Ohne Ruh’ und suche Ruh’.

Einen Weiser seh’ ich stehen
Unverrückt vor meinem Blick;
Eine Straße muß ich gehen,
Die noch keiner ging zurück

Tränenregen, amb text de Wilhelm Müller i orquestrat per Anton Webern

Wir saßen so traulich beisammen
Im kühlen Erlendach,
Wir schauten so traulich zusammen
Hinab in den rieselnden Bach.

Der Mond war auch gekommen,
Die Sternlein hinterdrein,
Und schauten so traulich zusammen
In den silbernen Spiegel hinein.

Ich sah nach keinem Monde,
Nach keinem Sternenschein,
Ich schaute nach ihrem Bilde,
Nach ihren Augen allein.

Und sahe sie nicken und blicken
Herauf aus dem seligen Bach,
Die Blümlein am Ufer, die blauen,
Sie nickten und blickten ihr nach.

Und in den Bach versunken
Der ganze Himmel schien
Und wollte mich mit hinunter
In seine Tiefe ziehn.

Und über den Wolken und Sternen,
Da rieselte munter der Bach
Und rief mit Singen und Klingen:
Geselle, Geselle, mir nach!

Da gingen die Augen mir über,
Da ward es im Spiegel so kraus;
Sie sprach: Es kommt ein Regen,
Ade, ich geh nach Haus.

Erlkönig, amb text de i orquestrat per Max Reger

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

«Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?» –
«Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif?»
«Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.»

“Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.”

«Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?»
«Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind:
In dürren Blättern säuselt der Wind.»

“Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.”

«Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?»
«Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.»

“Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.”
«Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!»

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Müh’ und Not:
In seinen Armen das Kind war tot.

ENLLAÇ:

https://rapidshare.com/files/2979336694/Concert_Goerne_Salzburg_12_08_12.mp3

Crec que no és gaire aventurat dir que l’apunt d’avui és una delicia, que desitjo que la gaudiu.

Bon cap de setmana.

21 comments

  1. Xavier C.

    No sabia que l´orquestració d´An Sylvia era d´autor desconegut. És ben estrany, oi? Del segle XIX, que tampoc és gaire enrere, sembla que no se´ns haurien d´escapar segons quines coses. I tota una orquestració… Ho trobo ben curiós.

    M'agrada

    • timamót

      Ei! Al costat del text diu que és del propi Schubert.

      Sí, aquests lieders són una delícia i escoltant Schubert sempre penso, que hauria arribat a composar si hagués viscut uns anys més?

      M'agrada

      • Ho veus Xavi?, i tan sols en una horeta i escaig més tard, tot es veu més clar. 🙂
        timamót, i no ho has pensat mai en Mozart?, jo si ho faig amb Mozart m’agafa vertigen, imaginat que hagués passat d’haver viscut els anys de Haydn

        M'agrada

      • Ho veus Xavi?, i tan sols en una horeta i escaig més tard, tot es veu més clar. 🙂
        timamót, i no ho has pensat mai en Mozart?, jo si ho faig amb Mozart m’agafa vertigen, imaginat que hagués passat d’haver viscut els anys de Haydn

        M'agrada

      • Xavier C.

        Mea culpa, però només a mitges: la primera vegada posava “An Sylvia (orch.von unbekanntem Autor)” (si el meu molt rudimentari alemany no m´enreda, això ésorquestració d´ autor desconegut). Anar a dormir a les tantes amb els ulls que se´t tanquen sols tampoc és ideal per estar a totes! 🙂

        M'agrada

        • Xavier C.

          Home, Joaquim… que ja imagino que no et dediques a fer-nos tripijocs 🙂 El que volia dir és que al resum de lieder deia (i encara diu)

          Els lieds escollits van ser:
          Franz Schubert:
          An Sylvia (orch.von unbekanntem Autor)
          Memnon (orch.von Johannes Brahms)

          I d´aquí el meu error, que em vaig quedar sorprès amb això i no em vaig adonar que més endavant ja indiques que té orquestració de Schubert. Però… 😦 encara que sigui mig adormit i amb lleganyes m´estimaràs igual que sempre, oi? Vinga va… encara que només sigui perquè el Barça ha guanyat i estem contents! 😀

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  2. .A primeira vez que o ouvi cantando foi em Madri. Passamos lá uma semana, eu e minha mãe,. Não consegui ingressos para a Aida no Real. A única programação era o recital de Goerne no La Zarzuela;
    Cantou lieder de vários compositores e me encantou. Alguns anos depois ele esteve em São Paulo onde fez dois ciclos de Schubert, inesquecíveis.
    É um mestre de lied, com uma voz escura maravilhosa.
    Sua versão das Kindertotenlieder, de Mahler é a mais linda que conheço.

    M'agrada

  3. gloria aparicio

    Ja l’escoltat i disfrutat ! de moment només una passada, només el segon (Memnon) l’ he repetit perque no recordo d’ haver-ho escoltat i l’he trobat trist, però molt maco, la pena es que només pùc treure unes paraules però no prous per entendre de que em parla……
    M.Goerne es un catedràtic del cant ens ho mostra en tot el que fa, com s’ha de cantar i amb una veu per a mí preciosa,
    I altre vegada, moltíssimes gracies Joaquim he passat un matí fantástic i espero repetir.

    M'agrada

  4. Josep M.

    I tant que és una delicia aquest apunt, ja ho pots ben dir, i Goerne és un cantant excelent, la seva veu m’encanta. Ens estás mal acostumant, déu n’hi do quina “ratxa” de bon material que estás publicant… gràcies una vegada més, costa seguir el ritme…

    M'agrada

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